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Straight Bourbon Probewochenende 2010

05. - 07.03.2010, Probewochenende

Alle Jahre wieder. Bluesmusiker in Klausur

Die vergangenen Berichte ähnelten sich doch sehr. Und ja, in Grundzügen ist bei gleichem Personal auch wieder Ähnliches zu erwarten.
Aber auch dieses Mal haben wir noch eine Schippe draufpacken können. Für diesen, das musikalische Jahr eröffnenden Event, hatte Tilo eine neue Location ausgesucht. Und pünktlich zum Ausladen setzte üppiger Schneefall ein. Zum Glück ließ die Schneedecke sowohl den Pizzaservice als auch unseren Drummer gerade noch durch. Ansonsten waren wir aber zum Verharren im Quartier und hartem Arbeiten an unserer Musik verdammt.
Das Gebäude der Freizeit und Bildungsstätte in Holzhausen war fest in unserer Hand und Zivi Stefan hatte es
o    leicht mit uns
o    nicht leicht mit uns
Wir haben ihn lieber nicht gefragt. Dafür kann er sich jetzt mit dem Gratiswein vom Pizza-Service trösten.

Am nächsten Morgen entpuppte sich bei Licht besehen der großzügige Proberaum als hell und licht mit schöner Aussicht auf das Hinterländer Bergland. Herrlich! Nebenbei fungierte der verschneite Balkon als Spitzen-Kühlschrank. Ja, und dann ging es ans Eingemachte. In freudiger Erwartung unseres Coachs spielten wir uns mit den neuen Sachen für diese Saison ein.
Yep, ein Trainer. Auf professionelle Hilfe wollten wir wieder einmal nicht verzichten. Frank Höfliger sollte der Sektion Rhythmus auf die Finger gucken.
Die Begrüßung war kurz und knackig, dann sollten wir mal komplett vorspielen und zack - hatte er auch schon die ersten praktischen Tipps parat. Nach dem "Vorspielen" verschwanden die Bläser, um unter Jochens Obhut feine Harmonien zu ergründen.

Was derweil bei den Straight Bourbon Rhythmikern folgte war ein Feuerwerk an systematischer Probenarbeit. In der Mittagspause war die Begeisterung über das Geleistete schon groß, aber am Nachmittag konnten wir unsere Euphorie kaum noch in Superlative fassen.
Als die Bläser zum gemeinsamen Abschluss und zur Überprüfung der Kollegen wieder aus dem Loch gekrochen kamen, da war es wie Weihnachten: glänzende Augen und ungläubiges Staunen ob der Möglichkeiten der Rhythmusgruppe.
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Frank: für sein gutes Auge, sein noch besseres Gehör und die tolle Art, wie er uns für alles, was wir so auf der Bühne tun wollen, etwas Passendes mit auf den Weg geben konnte.
Nebenbei gab es natürlich jede Menge zu lachen. Zum Beispiel wissen wir jetzt auch, dass Darth Kunze und Count Hasenkrug zur dunklen Seite der Band gehören.
Außerdem produzieren wir demnächst und Klaus praktischer Anleitung Glücks-Wurstbonbons für Musiker. Mit Sprüchen drin wie bei der chinesischen Keksvorlage. Ob allerdings jeder über „Halbes Tempo ist halbe Miete“ spontan lachen kann lassen wir mal offen.

Wir sind jedenfalls vor Begeisterung kaum zu bremsen und freuen uns schon tierisch auf den 30. April in Marburg zum Mai-Einsingen und auf ein Wiedersehen mit Euch! Auf die eine oder andere Überraschung könnt Ihr jetzt schon gespannt sein!

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